Musik

Sumerlands mit Heavens Above

Old-School-Heavy Metal Band Sumerland

Bereits 2016 veröffentlichte die Band Sumerlands aus Philadelphia ihr selbstbetiteltes Debütalbum, ein Werk mit kolossalem, bongwasserbeflecktem Old-School-Heavy Metal. Sumerlands waren nicht einmal eine Doom-Band. Stattdessen knüpften sie direkt an die stadiontauglichen Hooks und die schmetternden Riffs von z. B. Judas Priest an.

▶ Blick auf Wet Leg

Es war eine klare Rückbesinnung auf die Zeit, als Metalbands noch groß rauskommen wollten, und es veranlasste unseren Metal-Kolumnisten Aaron Lariviere, den Ausdruck „purer Hodendonner“ zu verwenden. Nach diesem ersten Album haben Sumerlands sechs Jahre lang nichts mehr veröffentlicht. Heute kehren sie mit einer neuen Single zurück, die aus zwei Songs besteht, einem neuen Jam und einem Cover.

Sumerlands  Metal Band mit Profis

Keines der Mitglieder von Sumerlands ist neu in dieser Heavy-Musik-Sache und die meisten von ihnen haben umfangreiche und beeindruckende Lebensläufe. Drei der fünf Mitglieder von Sumerlands spielen auch bei Eternal Champion mit, einer weiteren Band, die auf majestätischen Metal der alten Schule setzt und die Gläubigen in Verzückung versetzt.

Hier kommt Sumerlands:

Einer der Jungs von Eternal Champion ist Arthur Rizk, der auch bei Cold World und War Hungry mitspielt und durch seine Arbeit mit Bands wie Power Trip, Xibalba und Pissed Jeans als einer der großen Heavy-Musik-Produzenten bekannt ist. Andere Mitglieder von Sumerlands haben in Bands wie Innumerable Forms, Wound Man, Mind Eraser, the Rival Mob, Boston Strangler und Dream Unending gespielt. Das sind ernstzunehmende Leute.

Heavens Above

Der Titelsong der neuen Sumerlands-Single Ageless Life heißt „Heavens Above“ und ist ein gewaltiger Rocker mit hohen Schreien, großartigen Melodien, stimmungsvollen Synthesizern und wildem Gitarrengeschredder. Der Song hat etwas von Dokken und das ist auch gut so. Die Single enthält auch eine Coverversion von „I’m So Afraid“, dem verstörenden Fleetwood Mac-Song aus dem Jahr 1975, der eigentlich gar nicht so weit vom Metal entfernt war. Hör dir beides an

What’s your Reaction?
+1
0
+1
0
+1
0
+1
0
+1
0
+1
0
+1
0
Previous ArticleNext Article

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Send this to a friend