Musik

Phoebe Green ist Lucky

Phoebe Green aus Manchester veröffentlicht die neue Single "Crying In The Club". Ihr Debütalbum "Lucky Me" erscheint bereits diesen Freitag, den 19. August.

Die 24-jährige Künstlerin Phoebe Green aus Manchester veröffentlicht heute ihre brandneue Single „Crying In The Club“ – der finale Vorgeschmack auf ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „Lucky Me, das am 19. August bei Chess Club Records erscheint. 

Über „Crying In The Club“ sagt Phoebe: “‘Crying In The Club’ is definitely one of my favourite (sonically) upbeat songs I’ve written, again with Jessica Winter who encourages my inner pop star! I wanted to write a song about growing and progressing a lot internally without anybody really noticing; I’ve worked so hard on altering my behavioural patterns and habitual self sabotage that I deliberately conceal, but it’s all beneath the surface. It’s about craving validation for my efforts but coming to terms with the fact that it doesn’t matter what anybody wants from me, because they’ll never stop wanting, I just need to be accepting of myself and where I’m at.”

Anfang des Jahres hat Phoebe Green eine ganze Reihe von Auftritten als Support von Self EsteemEverything Everything und Baby Queen abgeschlossen, bei denen sie in ausverkauften Venues im ganzen Land spielte. Phoebe wurde zudem von Rough Trade zur neuesten „On The Rise“-Künstlerin ernannt und hat soeben die Marke von 14.000.000 weltweiten Streams für ihre Tracks überschritten, was sie zu einer globalen Künstlerin macht, die man im Auge behalten sollte. Mit ihrer 2021 veröffentlichten Single „IDK“ war sie auch auf dem Soundtrack der BBC One-Serie „Killing Eve“ zu hören. 

Die bisherigen Singles „Just A Game„, „Make It Easy„, der Titeltrack des Albums „Lucky Me“ und der Track „Sweat“ haben in der nationalen Presse und im Radio breite Unterstützung erhalten. Für die Singles erhielt Phoebe Unterstützung von Steve Lamacq und der New Music Fix Show auf BBC Radio 6 Music, George Godfrey und John Kennedy bei Radio X sowie Jack Saunders und Clara Amfo bei Radio 1, wo Phoebe kürzlich zu einer Session in Maida Vale eingeladen wurde. Die Veröffentlichungen wurden auch vom NME (wo Phoebe kürzlich als Next Noise Longread-Star gefeatured wurde), Rolling Stone UK, The Times, The Observer, Crack Magazine, CLASH, The Line Of Best Fit, Dork, DIY und vielen mehr gelobt. 

Phoebe Green wagt es, sich ihrem eigenen Spiegelbild zu stellen, indem sie den Spiegel so nah an ihr Gesicht hält, dass sie ihren Atem darauf sehen kann. Wer ist da zu sehen? Ein Schopf mandarinenfarbener Locken, die ihr in ihrer Kindheit den Spitznamen „Shirley Temple des Nordens“ einbrachten; die Augen mit lindgrünen Strichen bemalt; die rechte Hand mit einem Tattoo, das sie ständig daran erinnert: Lucky Me.

Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Lucky Me“ finden wir endlich Phoebe. In 13 Songs ist dieses Album eine Art Selbstbefragung, bei der sie sich selbst mit Taschenlampenlicht blendet, um Erklärungen für ihr eigenes Verhalten, ihre Widersprüche und Komplexität zu finden. Durch diesen Prozess der Selbsterkenntnis gelangt sie aber an einen Ort des Friedens und der Selbstvergebung.

Diese Dualität ist das Rückgrat von „Lucky Me“, bis hin zum Titel selbst. Phoebe erklärt: “It’s about feeling guilty for being so mentally fucked when you’re extremely privileged in so many ways. I’ve been so lucky in terms of my upbringing and early life that I’ve felt almost uneasy and guilty about it, because from a young age I believed that success was only earned through suffering. It’s frustrating because despite circumstantial privilege, I’m still fucking traumatised and I find it sort of humiliating.”

Zum ersten Mal hat sich Phoebe Green erlaubt, die Anti-Heldin ihrer eigenen Geschichte zu sein, indem sie ihre Haut als Indie-Pop-Künstlerin abstreifte und sich kühneren Klängen zuwandte: Galaxien von Hip-Hop, Anklänge von Electronica und Pop in seiner reinsten Form. In Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit mit den Produzenten Kaines und Tom A.D. (auch bekannt als Alex Robertshaw von der zweifach für den Mercury Prize nominierten Band Everything Everything und der renommierte Tontechniker Tom Fuller) ist es eine echte Abkehr von allem, was wir unter Phoebe Green verstehen – nicht zuletzt, weil es kaum Gitarren enthält. „When I was younger, I definitely hid behind the instrumentation: as long as that was cool, I was cool, or whatever. This time, I know I’ve grown, because I’m taking up more space within a song. I wanted to be the biggest thing in the recording. It’s so personality-driven that the sounds are just enhancing things, rather than dominating the whole song.“

In mancher Hinsicht ist Phoebe Green heute Welten entfernt von dem kleinen Mädchen aus dem Städtchen Lytham in Lancashire, das weinte, wenn es seiner Mutter Disney-Songs vorsang. Aber in anderer Hinsicht ist sie gar nicht so weit von ihr entfernt: Durch das Aufbrechen alter Wunden, durch das Freilegen der lange vergrabenen, weicheren Teile ihrer selbst, hat sie keine Angst mehr vor Gefühlen. Sie sagt: „I want to make music for people like me. If it resonates with them, and it makes them feel less daft for having emotion, I’ve done my job.“

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