Musik

Lasse Matthiessen und der Ozean

Der dänische Künstler Lasse Matthiessen veröffentlicht die neue Single "Ocean" und bietet damit einen weiteren Vorgeschmack auf sein neues Album "Dreams Don't Make Noise", das am 4. November erscheint.

Lasse Matthiessen releast „Ocean“ am 12. August – der Track folgt auf die Single „Emotional“ und ist ebenso dem Album „Dreams Don’t Make Noise“, das im November via Zpektakel Records erscheinen wird, entnommen.
Lasse Matthiessens neue Single „Ocean“ ist so zart, ist umarmend und so sehnsuchtsvoll, dass es das Herz höherschlagen lässt. Der Däne versteht es, mit Soundscapes zu spielen und Bilder vor dem inneren Auge auftauchen zu lassen: „Ocean“ gleitet wie ein amphibischer Körper – nicht Tier, nicht Mensch, fast eher eine Erinnerung oder ein Traum – über weite Wasserflächen, taucht ein, taucht ab und dann wieder auf, mit regelmässigen Atemzügen. Gibt es diesen Song bitte bald als Meditations-App?

Anders als beim Vorgänger „Emotional“ ist „Ocean“ auf eine persönliche Art dunkler – dennoch strahlen die Harmonien aus der Tiefe wie schimmernde Lave. Leichte Glitches zucken durch die Komposition, eine gespannte Atmosphäre baut sich auf und der pulsierende Bass treibt den Track immer druckvoll voran – darüber singt Lasse melancholisch einer vielleicht geliebten, vielleicht vermissten Person entgegen. Sein tiefes Timbre schwingt im Inneren nach und gibt dem sonst an 80s-Synth-Pop erinnernden, dennoch sehr moderenen Elektro-Track eine ganz direkte Note – als würde Leonard Cohens Geist über der reduzierten Melodie schweben. Am Ende ist Leonard/Lasse quer duch die Stadt/das Meer getrieben und steht vor der Türe:

„Over the concrete ocean, all the way to you.“

”Ocean is an electronic love poem about Berlin when the sun sets and the city dives into the “concrete ocean” of houses in the twilight. It is a declaration of love to the woman who might still be on the other side of the concrete ocean,” erzählt Lasse über den Song.

Der Track hat hypnotische Kräfte und zeigt auf wunderbare Weise, wie der Däne immer mehr bei sich selbst ankommt – eine starke Komposition, die Freude auf das kommenden Album macht.

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